Der Notar - Ihr unparteiischer Berater

Der Notar ist unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes. Maßstab für seine Tätigkeit sind allein Recht und Gesetz. Diese Rechtsstellung gewährleistet, dass der Notar die ihm zugedachte Aufgabe in unserem Rechtssystem erfüllen kann: Er steht Ihnen als unparteiischer und kompetenter Berater in verschiedensten Rechtsangelegenheiten zur Verfügung.

Was zeichnet das Amt des Notars aus?

Der Notar ist ein "friedfertiger" und neutraler Jurist.

Der Notar hilft bei der Gestaltung von Rechtsbeziehungen und ist zugleich Mittler zwischen den Interessen der Parteien. Er ist zur Neutralität verpflichtet. Der Notar ist nicht dazu berufen, Streitigkeiten zu entscheiden; er bietet den Beteiligten vielmehr Rat und Mitwirkung im Sinne einer Dienstleistung an.

Der Notar wird über den (möglichen) Inhalt einer rechtlich bedeutsamen Erklärung beraten. Zugleich stellt er sicher, dass unerfahrene Beteiligte nicht benachteiligt werden. Sein Ziel ist es, ausgewogene Regelungen zwischen den Vertragsparteien zu treffen, soweit dies durch rechtliche Aufklärung und eine rechtlich mögliche Gestaltung erreicht werden kann. Der Notar trägt auf diese Weise wesentlich zu einem wirksamen Verbraucherschutz bei.

Der Notar ist besonders qualifiziert und erfahren.

Die anspruchsvollen Aufgaben, die der Notar erfüllen muss, führen dazu, dass nur besonders qualifizierte und erfahrene Juristen vom Justizminister zum Notar bestellt werden. Dabei verpflichtet das Gesetz den Notar, sich regelmäßig fortzubilden.

Der Notar ist gegenüber Dritten zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Die gesetzliche Verschwiegenheitsplicht gewährleistet, dass die Beteiligten dem Notar ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse anvertrauen können, damit er Ihre Interessen bei der Vertragsgestaltung optimal berücksichtigen kann. 

Eine notarielle Urkunde hat

  1. hohe Beweiskraft.

    Damit der Notar mit seiner Arbeit den „Rechtsfrieden“ sicherstellen kann, besitzen seine Urkunden eine besonders hohe Beweiskraft: Sie belegen auch noch nach Jahrzehnten die einmal getroffene Regelung.

    Zahlungsansprüche können sogar unmittelbar aus entsprechenden Urkunden vollstreckt werden, ohne dass zuvor ein Gericht eingeschaltet werden müsste.

  2. eine Warn- und Belehrungsfunktion

    Notariellen Urkunden kommt eine Warn- und Belehrungsfunktion zu: Bei besonders bedeutsamen Entscheidungen sollen die Beteiligten durch die Formstrenge vor den Folgen eines übereilten Handelns geschützt werden.

In welchen Situationen ist der Notar notwendig?

Notare bei Neumann & Partner: Sprechen Sie uns an.